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Warum so bedrückt?
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Die vor mehr als einem Jahrzehnt angekündigte Wende in der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht verwirklicht. Mittlerweile sind in Mitteldeutschland und in Osteuropa epochale Umstürze erfolgt, die deutsche Teilvereinigung wurde - zur Überraschung der Politiker - durch Volkes Wille erreicht.Nicht genutzt wurde dieser Umbruch zur geistigen und kulturellen Erneuerung. Wieder einmal stand das Materielle allein im Vordergrund, wurde über Markt und Währung gesprochen. Im ersteren Bereich gäbe es auch im deutschen Westen vieles ins Lot zu bringen. Was nützt Wohlstand angesichts geistiger Bedürfnislosigkeit und kultureller Verarmung?Richard W. Eichler hat die Kunst stets im Zusammenhang aller kulturellen Faktoren gesehen, die Kultur wiederum abhängig vom Schicksal unseres Volkes und Europas. Er darf sich darin begleitet sehen von Geistesverwandten aus anderen Bereichen der Wissenschaft. In diesem Band nehmen unabhängige Persönlichkeiten zu aktuellen deutschen Problemen Stellung. Gemeinsam ist ihnen die klare Sprache und das freimütige Einstehen für die als richtig erkannten Standpunkte.Damit die Nachkriegszeit nicht nur politisch, sondern auch in den Gehirnen zu Ende gehe, beziehen sie Stellung mit geistiger Souveränität: Eingebürgerte schlechte Gewohnheiten und Leerformeln sollen aufgegeben werden, damit wir die Anforderungen von Gegenwart und Zukunft bewältigen.Mit dieser Festgabe würdigen sie den Schriftsteller Richard W. Eichler, der nach dem Grundsatz vom Wahren, Guten und Schönen für eine die Menschen bereichernde Kunst eintritt.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 18.01.2020
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Warum so bedrückt?
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Die vor mehr als einem Jahrzehnt angekündigte Wende in der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht verwirklicht. Mittlerweile sind in Mitteldeutschland und in Osteuropa epochale Umstürze erfolgt, die deutsche Teilvereinigung wurde - zur Überraschung der Politiker - durch Volkes Wille erreicht.Nicht genutzt wurde dieser Umbruch zur geistigen und kulturellen Erneuerung. Wieder einmal stand das Materielle allein im Vordergrund, wurde über Markt und Währung gesprochen. Im ersteren Bereich gäbe es auch im deutschen Westen vieles ins Lot zu bringen. Was nützt Wohlstand angesichts geistiger Bedürfnislosigkeit und kultureller Verarmung?Richard W. Eichler hat die Kunst stets im Zusammenhang aller kulturellen Faktoren gesehen, die Kultur wiederum abhängig vom Schicksal unseres Volkes und Europas. Er darf sich darin begleitet sehen von Geistesverwandten aus anderen Bereichen der Wissenschaft. In diesem Band nehmen unabhängige Persönlichkeiten zu aktuellen deutschen Problemen Stellung. Gemeinsam ist ihnen die klare Sprache und das freimütige Einstehen für die als richtig erkannten Standpunkte.Damit die Nachkriegszeit nicht nur politisch, sondern auch in den Gehirnen zu Ende gehe, beziehen sie Stellung mit geistiger Souveränität: Eingebürgerte schlechte Gewohnheiten und Leerformeln sollen aufgegeben werden, damit wir die Anforderungen von Gegenwart und Zukunft bewältigen.Mit dieser Festgabe würdigen sie den Schriftsteller Richard W. Eichler, der nach dem Grundsatz vom Wahren, Guten und Schönen für eine die Menschen bereichernde Kunst eintritt.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.01.2020
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Gnostika
19,90 CHF *
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Mitteldeutschland, in den 1980er Jahren. Eine Frau, nicht mehr jung, noch nicht alt, kommt mit dem Schmerz über den Tod des geliebten Ehemannes in eine Pension, das Haus am See, ein kleiner Dorfgasthof am Rande eines verschilften Gewässers. Im angrenzenden Dorf verbrachte sie ihre Kindheit, bis sie aus der Diktatur des Bauern, ihres Vaters, in die Stadt entfloh, dort ihre Aufgabe und die sanftere Diktatur des Ehemannes fand. Sie erinnert sich, besucht die Gräber der Eltern auf dem Dorffriedhof, aber das sind alles längst vergangene Geschichten. Da bringt ihr die ehemalige Magd das Tagebuch ihres Vaters, das sie nie gesehen hatte. Erschüttert findet sie eine ganz andere Seite des Bauern, dieses menschliche Wesen kannte sie nicht. Der alte Bauer hielt an seinem Acker fest, nachdem die Produktionsgenossenschaften längst das Leben der Dörfer bestimmten. Gegen alle Widerstände, Repressalien, bis er aufgab. Die Wirkung des Romans entsteht durch seine Endzeitstimmung, lange, bevor an ein wirkliches Ende des Systems und des Landes DDR überhaupt zu denken war. Vielleicht hätte aus der Gnostika der Bildungsroman der untergehenden Epoche des sozialistischen Experiments in Deutschland werden können, es gelang nicht. Zu DDR-Zeiten liess die Selbstzensur von Lektor und Verlag keine Veröffentlichung zu . Als auf der denkwürdigen Vorstandssitzung des Schriftstellerverbandes vom 12. Oktober 1989 die Druckgenehmigungspraxis und damit die Zensur der Literatur unter „Bücherminister“ Klaus Höpcke offiziell beendet wurde, nahm ein Lektor den Autor Martin Selber beiseite: „Jetzt machen wir das Ding!“. Es war zu spät. Es interessierte sich niemand mehr für das Thema und der Roman wurde bis jetzt nicht veröffentlicht. Die Gnostika ist – im Nachhinein gesehen - keine Art „Rechtfertigungsargumentation des sozialistischen Staates“, genauso wenig wie sie vordergründige Kritik an diesem Staat ist. Sie ist Zeitzeugnis, Dokument von Gefühlen und Gedanken, die für diese Epoche und für einen Grossteil der Menschen kennzeichnend waren. Wie der von Martin Selber sehr geliebte Schwejk, der Simplizissimus und der Zauberberg ist sie Chronik einer vergangenen Zeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 18.01.2020
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Zwangsversteigerungen im mitteldeutschen Raum
56,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Problemstellung: ¿Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.¿ Molière (1622-73) Immobilien gelten im Allgemeinen als wertsicher und werden von einer breiten Schicht der Bevölkerung als Vermögensanlage gesehen. So erwirbt jeder Deutsche ca. 0,8 mal im Leben Eigentum dieser Materie. Das Immobilienvermögen (inkl. Grundstückswert) wurde im Jahr 2003 auf 7,2 Bill. ¿ geschätzt. Dies entspricht 85 Prozent des deutschen Anlagevermögens. Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich der Kauf von Eigenheimen, Grundstücken und gewerblichen Flächen hoher Beliebtheit erfreut. Gerade in Zeiten einer unsicheren Wirtschaftslage scheint ¿unbeweglicher Besitz¿ eine sichere Alternative zu sein. Doch wie sicher sind Immobilien wirklich? ¿Der Traum vom Eigenheim...treibt viele Menschen in den finanziellen Ruin.¿ war erst kürzlich in einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung zu lesen, mit dem auf die steigende Zahl der Zwangsversteigerungen in Sachsen-Anhalt aufmerksam gemacht werden sollte. So standen laut Aufterbeck im Jahr 2003 von einem gesamtdeutschen Immobilienumsatz in Höhe von 138,3 Mrd. ¿, Immobilien im Verkehrswert von 18,8 Mrd. ¿ bei den zuständigen Amtsgerichten zur Versteigerung an. Diese besorgniserregende Tendenz lässt es nötig erscheinen, sich umfassend mit der Materie auseinander zu setzen. Die folgende Arbeit verfolgt das Ziel, sowohl Sachverständigen und Angestellten von Gutachterausschüssen als auch Mitarbeitern von Versicherungen und Finanzierungsinstituten, schliesslich aber auch privaten und gewerblichen Bietinteressenten von Wohneigentum und Kapitalanlagen sowie Betroffenen von Zwangsversteigerungen detaillierte Auskunft über Verfahrensweisen, Tendenzen und objektive Gesamteinschätzung der Zwangsversteigerungen am Beispiel einer repräsentativen Region im Mitteldeutschen Raum zu geben. Gang der Untersuchung: Unter Mitteldeutschland / Mitteldeutschem Raum versteht man im Allgemeinen das Gebiet der beiden ostdeutschen Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie das Bundesland Sachsen-Anhalt. Da es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich gewesen wäre, den gesamten Raum hinsichtlich der oben angeführten Zielstellung zu untersuchen und zudem von mehreren Amtsgerichten aus datenschutzrechtlichen Gründen die Einsicht in die Akten verwährt wurde, hat sich der Autor auf eine repräsentative Auswahl von sechs Landkreisen in Sachsen-Anhalt sowie auf die beiden kreisfreien Städte Halle (Sachsen-Anhalt) und Leipzig (Sachsen) konzentriert. Die Ergebnisse erlauben somit einen Vergleich ländlicher und städtischer Siedlungsgebiete im Mitteldeutschen Raum. Der vorliegenden Arbeit liegt ein umfangreiches Literatur- und Aktenstudium zu Grunde. Sowohl die Darstellungen der rechtlichen Grundlagen als auch die Ausführungen zur Einbettung des Zwangsversteigerungsmarktes in den Immobilienmarkt stützen sich auf Recherchen von elektronischen und Printmedien, deren bibliographische Angaben dem Literaturverzeichnis entnommen werden können. Für die Analyse des Zwangsversteigerungsmarktes im Mitteldeutschen Raum hat der Autor in den Archiven der jeweiligen Amtsgerichte alle im Jahr 2003 zu den Akten gelegten Zwangsversteigerungsfälle untersucht, bei denen es zum Wechsel des Eigentümers gekommen war. Die Daten der Stadt Leipzig sind dem Autor vom Gutachterausschuss zur Verfügung gestellt worden. Ein Einblick konnte nur unter Verpflichtung auf das Datengeheimnis und die damit verbundenen Datenschutzbestimmungen gestattet werden. Die Erhebungen werden demzufolge nur anonymisiert wiedergegeben. Da nicht immer gewährleistet werden kann, dass dem Autor alle Zwangsversteigerungsfälle vorlagen, können die dieser Arbeit zugrunde liegenden empirisch gewonnenen Daten nicht den Anspruch der Vollständigkeit erheben, sondern lediglich Trends und Grössenordnungen wiedergeben. Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Einer kurzen Einleitung folgen im zweiten Kapitel Einblicke in die gesetzlichen Grundlagen des Zwangsversteigerungsrechts. Dieser Abschnitt führt den Leser ausserdem in die Begrifflichkeiten, Abläufe und Besonderheiten von Versteigerungsverfahren ein. Zwangsversteigerungen sind ein besonderer Teil des Immobilienmarktes. Die Entwicklungen, die Nachfrage und die

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 18.01.2020
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Gnostika
10,90 CHF *
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Mitteldeutschland, in den 1980er Jahren. Eine Frau, nicht mehr jung, noch nicht alt, kommt mit dem Schmerz über den Tod des geliebten Ehemannes in eine Pension, das Haus am See, ein kleiner Dorfgasthof am Rande eines verschilften Gewässers. Im angrenzenden Dorf verbrachte sie ihre Kindheit, bis sie aus der Diktatur des Bauern, ihres Vaters, in die Stadt entfloh, dort ihre Aufgabe und die sanftere Diktatur des Ehemannes fand. Sie erinnert sich, besucht die Gräber der Eltern auf dem Dorffriedhof, aber das sind alles längst vergangene Geschichten. Da bringt ihr die ehemalige Magd das Tagebuch ihres Vaters, das sie nie gesehen hatte. Erschüttert findet sie eine ganz andere Seite des Bauern, dieses menschliche Wesen kannte sie nicht. Der alte Bauer hielt an seinem Acker fest, nachdem die Produktionsgenossenschaften längst das Leben der Dörfer bestimmten. Gegen alle Widerstände, Repressalien, bis er aufgab. Die Wirkung des Romans entsteht durch seine Endzeitstimmung, lange, bevor an ein wirkliches Ende des Systems und des Landes DDR überhaupt zu denken war. Vielleicht hätte aus der Gnostika der Bildungsroman der untergehenden Epoche des sozialistischen Experiments in Deutschland werden können, es gelang nicht. Zu DDR-Zeiten liess die Selbstzensur von Lektor und Verlag keine Veröffentlichung zu . Als auf der denkwürdigen Vorstandssitzung des Schriftstellerverbandes vom 12. Oktober 1989 die Druckgenehmigungspraxis und damit die Zensur der Literatur unter 'Bücherminister' Klaus Höpcke offiziell beendet wurde, nahm ein Lektor den Autor Martin Selber beiseite: 'Jetzt machen wir das Ding!'. Es war zu spät. Es interessierte sich niemand mehr für das Thema und der Roman wurde bis jetzt nicht veröffentlicht. Die Gnostika ist - im Nachhinein gesehen - keine Art 'Rechtfertigungsargumentation des sozialistischen Staates', genauso wenig wie sie vordergründige Kritik an diesem Staat ist. Sie ist Zeitzeugnis, Dokument von Gefühlen und Gedanken, die für diese Epoche und für einen Grossteil der Menschen kennzeichnend waren. Wie der von Martin Selber sehr geliebte Schwejk, der Simplizissimus und der Zauberberg ist sie Chronik einer vergangenen Zeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 18.01.2020
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Gnostika
10,30 € *
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Mitteldeutschland, in den 1980er Jahren. Eine Frau, nicht mehr jung, noch nicht alt, kommt mit dem Schmerz über den Tod des geliebten Ehemannes in eine Pension, das Haus am See, ein kleiner Dorfgasthof am Rande eines verschilften Gewässers. Im angrenzenden Dorf verbrachte sie ihre Kindheit, bis sie aus der Diktatur des Bauern, ihres Vaters, in die Stadt entfloh, dort ihre Aufgabe und die sanftere Diktatur des Ehemannes fand. Sie erinnert sich, besucht die Gräber der Eltern auf dem Dorffriedhof, aber das sind alles längst vergangene Geschichten. Da bringt ihr die ehemalige Magd das Tagebuch ihres Vaters, das sie nie gesehen hatte. Erschüttert findet sie eine ganz andere Seite des Bauern, dieses menschliche Wesen kannte sie nicht. Der alte Bauer hielt an seinem Acker fest, nachdem die Produktionsgenossenschaften längst das Leben der Dörfer bestimmten. Gegen alle Widerstände, Repressalien, bis er aufgab. Die Wirkung des Romans entsteht durch seine Endzeitstimmung, lange, bevor an ein wirkliches Ende des Systems und des Landes DDR überhaupt zu denken war. Vielleicht hätte aus der Gnostika der Bildungsroman der untergehenden Epoche des sozialistischen Experiments in Deutschland werden können, es gelang nicht. Zu DDR-Zeiten ließ die Selbstzensur von Lektor und Verlag keine Veröffentlichung zu . Als auf der denkwürdigen Vorstandssitzung des Schriftstellerverbandes vom 12. Oktober 1989 die Druckgenehmigungspraxis und damit die Zensur der Literatur unter „Bücherminister“ Klaus Höpcke offiziell beendet wurde, nahm ein Lektor den Autor Martin Selber beiseite: „Jetzt machen wir das Ding!“. Es war zu spät. Es interessierte sich niemand mehr für das Thema und der Roman wurde bis jetzt nicht veröffentlicht. Die Gnostika ist – im Nachhinein gesehen - keine Art „Rechtfertigungsargumentation des sozialistischen Staates“, genauso wenig wie sie vordergründige Kritik an diesem Staat ist. Sie ist Zeitzeugnis, Dokument von Gefühlen und Gedanken, die für diese Epoche und für einen Großteil der Menschen kennzeichnend waren. Wie der von Martin Selber sehr geliebte Schwejk, der Simplizissimus und der Zauberberg ist sie Chronik einer vergangenen Zeit.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 18.01.2020
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Zwangsversteigerungen im mitteldeutschen Raum
48,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Problemstellung: ¿Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.¿ Molière (1622-73) Immobilien gelten im Allgemeinen als wertsicher und werden von einer breiten Schicht der Bevölkerung als Vermögensanlage gesehen. So erwirbt jeder Deutsche ca. 0,8 mal im Leben Eigentum dieser Materie. Das Immobilienvermögen (inkl. Grundstückswert) wurde im Jahr 2003 auf 7,2 Bill. ¿ geschätzt. Dies entspricht 85 Prozent des deutschen Anlagevermögens. Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich der Kauf von Eigenheimen, Grundstücken und gewerblichen Flächen hoher Beliebtheit erfreut. Gerade in Zeiten einer unsicheren Wirtschaftslage scheint ¿unbeweglicher Besitz¿ eine sichere Alternative zu sein. Doch wie sicher sind Immobilien wirklich? ¿Der Traum vom Eigenheim...treibt viele Menschen in den finanziellen Ruin.¿ war erst kürzlich in einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung zu lesen, mit dem auf die steigende Zahl der Zwangsversteigerungen in Sachsen-Anhalt aufmerksam gemacht werden sollte. So standen laut Aufterbeck im Jahr 2003 von einem gesamtdeutschen Immobilienumsatz in Höhe von 138,3 Mrd. ¿, Immobilien im Verkehrswert von 18,8 Mrd. ¿ bei den zuständigen Amtsgerichten zur Versteigerung an. Diese besorgniserregende Tendenz lässt es nötig erscheinen, sich umfassend mit der Materie auseinander zu setzen. Die folgende Arbeit verfolgt das Ziel, sowohl Sachverständigen und Angestellten von Gutachterausschüssen als auch Mitarbeitern von Versicherungen und Finanzierungsinstituten, schließlich aber auch privaten und gewerblichen Bietinteressenten von Wohneigentum und Kapitalanlagen sowie Betroffenen von Zwangsversteigerungen detaillierte Auskunft über Verfahrensweisen, Tendenzen und objektive Gesamteinschätzung der Zwangsversteigerungen am Beispiel einer repräsentativen Region im Mitteldeutschen Raum zu geben. Gang der Untersuchung: Unter Mitteldeutschland / Mitteldeutschem Raum versteht man im Allgemeinen das Gebiet der beiden ostdeutschen Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie das Bundesland Sachsen-Anhalt. Da es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich gewesen wäre, den gesamten Raum hinsichtlich der oben angeführten Zielstellung zu untersuchen und zudem von mehreren Amtsgerichten aus datenschutzrechtlichen Gründen die Einsicht in die Akten verwährt wurde, hat sich der Autor auf eine repräsentative Auswahl von sechs Landkreisen in Sachsen-Anhalt sowie auf die beiden kreisfreien Städte Halle (Sachsen-Anhalt) und Leipzig (Sachsen) konzentriert. Die Ergebnisse erlauben somit einen Vergleich ländlicher und städtischer Siedlungsgebiete im Mitteldeutschen Raum. Der vorliegenden Arbeit liegt ein umfangreiches Literatur- und Aktenstudium zu Grunde. Sowohl die Darstellungen der rechtlichen Grundlagen als auch die Ausführungen zur Einbettung des Zwangsversteigerungsmarktes in den Immobilienmarkt stützen sich auf Recherchen von elektronischen und Printmedien, deren bibliographische Angaben dem Literaturverzeichnis entnommen werden können. Für die Analyse des Zwangsversteigerungsmarktes im Mitteldeutschen Raum hat der Autor in den Archiven der jeweiligen Amtsgerichte alle im Jahr 2003 zu den Akten gelegten Zwangsversteigerungsfälle untersucht, bei denen es zum Wechsel des Eigentümers gekommen war. Die Daten der Stadt Leipzig sind dem Autor vom Gutachterausschuss zur Verfügung gestellt worden. Ein Einblick konnte nur unter Verpflichtung auf das Datengeheimnis und die damit verbundenen Datenschutzbestimmungen gestattet werden. Die Erhebungen werden demzufolge nur anonymisiert wiedergegeben. Da nicht immer gewährleistet werden kann, dass dem Autor alle Zwangsversteigerungsfälle vorlagen, können die dieser Arbeit zugrunde liegenden empirisch gewonnenen Daten nicht den Anspruch der Vollständigkeit erheben, sondern lediglich Trends und Größenordnungen wiedergeben. Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Einer kurzen Einleitung folgen im zweiten Kapitel Einblicke in die gesetzlichen Grundlagen des Zwangsversteigerungsrechts. Dieser Abschnitt führt den Leser außerdem in die Begrifflichkeiten, Abläufe und Besonderheiten von Versteigerungsverfahren ein. Zwangsversteigerungen sind ein besonderer Teil des Immobilienmarktes. Die Entwicklungen, die Nachfrage und die

Anbieter: Thalia AT
Stand: 18.01.2020
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Gnostika
9,49 € *
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Mitteldeutschland, in den 1980er Jahren. Eine Frau, nicht mehr jung, noch nicht alt, kommt mit dem Schmerz über den Tod des geliebten Ehemannes in eine Pension, das Haus am See, ein kleiner Dorfgasthof am Rande eines verschilften Gewässers. Im angrenzenden Dorf verbrachte sie ihre Kindheit, bis sie aus der Diktatur des Bauern, ihres Vaters, in die Stadt entfloh, dort ihre Aufgabe und die sanftere Diktatur des Ehemannes fand. Sie erinnert sich, besucht die Gräber der Eltern auf dem Dorffriedhof, aber das sind alles längst vergangene Geschichten. Da bringt ihr die ehemalige Magd das Tagebuch ihres Vaters, das sie nie gesehen hatte. Erschüttert findet sie eine ganz andere Seite des Bauern, dieses menschliche Wesen kannte sie nicht. Der alte Bauer hielt an seinem Acker fest, nachdem die Produktionsgenossenschaften längst das Leben der Dörfer bestimmten. Gegen alle Widerstände, Repressalien, bis er aufgab. Die Wirkung des Romans entsteht durch seine Endzeitstimmung, lange, bevor an ein wirkliches Ende des Systems und des Landes DDR überhaupt zu denken war. Vielleicht hätte aus der Gnostika der Bildungsroman der untergehenden Epoche des sozialistischen Experiments in Deutschland werden können, es gelang nicht. Zu DDR-Zeiten ließ die Selbstzensur von Lektor und Verlag keine Veröffentlichung zu . Als auf der denkwürdigen Vorstandssitzung des Schriftstellerverbandes vom 12. Oktober 1989 die Druckgenehmigungspraxis und damit die Zensur der Literatur unter 'Bücherminister' Klaus Höpcke offiziell beendet wurde, nahm ein Lektor den Autor Martin Selber beiseite: 'Jetzt machen wir das Ding!'. Es war zu spät. Es interessierte sich niemand mehr für das Thema und der Roman wurde bis jetzt nicht veröffentlicht. Die Gnostika ist - im Nachhinein gesehen - keine Art 'Rechtfertigungsargumentation des sozialistischen Staates', genauso wenig wie sie vordergründige Kritik an diesem Staat ist. Sie ist Zeitzeugnis, Dokument von Gefühlen und Gedanken, die für diese Epoche und für einen Großteil der Menschen kennzeichnend waren. Wie der von Martin Selber sehr geliebte Schwejk, der Simplizissimus und der Zauberberg ist sie Chronik einer vergangenen Zeit.

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Stand: 18.01.2020
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